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Erleben, Erinnern, Erzählen - Erlebnispädagogik in der KiTa

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Orientiert am Alter und an den Interessen der Kinder und Jugendlichen, animieren vielseitige Stationen und Herausforderungen zu einem aufregenden, lehrreichen Abenteuer. Ziel dieser Erlebnispädagogik ist das Lernen durch ganzheitliches Erleben - indem Kopf, Herz und Hand miteinander verknüpft werden. Bewegung ist ein zentraler Baustein in der gesunden Entwicklung eines Kindes und ebenso ein bedeutsamer Einflussfaktor auf soziale, kognitive und persönliche Eigenschaften.



So lädt im Indianernachmittag das Tipi mit seiner Feuerschale zum Stockbrot backen ein, der Indianerhäuptling zum Kinderschminken und die Bastelstationen zur individuellen und kreativen Gestaltung, z.B. von Schmuck oder Traumfängern als Erinnerungsstück. Rund um das Zelt werden Indianerlieder gesungen, Indianertänze getanzt, spannende Indianergeschichten gelesen und alle Fragen der neugierigen Zuhörerinnen und Zuhörer beantwortet. Nach einer altersgemäßen und im Schwierigkeitsgrad variierenden Indianerschatzsuche - mit abschließendem Quiz - wird der Tag durch eine Namenstaufe und die Vergabe von Teilnehmerurkunden abgerundet. Die Heranwachsenden erhalten auf spielerische Weise Einblicke in vergangene Kulturen und Lebensweisen und entdecken neue Leidenschaften.



Bei einem Naturnachmittag im Garten oder im Wald erfolgt gleichermaßen eine Anregung der Sinne. Während die jüngsten Forscherinnen und Forscher naturbelassene Materialien erfühlen und erkennen, erleben die Vorschulkinder die Vielfalt unserer Umwelt in Wahrnehmungsparcours. Abenteuerliche Aufgaben und Spiele wie Naturmemory, Gestaltung von Sandbildern, Lupenforschung oder Fühlbeutel wecken die Individualität und die Naturverbundenheit der Kinder. Dieses allumfassende Erlebnis - wahrnehmen, beobachten, lernen, vertiefen - schafft Freiraum für eigene Entdeckungen und fördert das Verständnis für natürliche Ressourcen. Die Schulkindgruppen erforschen die Natur im angrenzenden Waldstück und präsentieren ihre vorgegebenen Fundstücke. Eine Zuordnung der Blätter und Rinden, eine Spuren- oder Tierfährtensuche und ein lustiges Naturquiz motivieren die Entdeckerinnen und Entdecker für das abschließende Gemeinschaftsprojekt: In einer festgelegten Zeit wird aus allen gesammelten Naturgegenständen etwas Neues erschaffen und nach Belieben gestaltet. Als Erinnerung an dieses Erlebnis erhalten alle Schulkinder ein Stück des Neuerbauten und die Gruppendynamik wird gestärkt.



Besonders in einer Zeit, die von Medien dominiert wird und in der bereits Kinder von einer Medienflut überrollt werden, ist es von enormer Bedeutung, natürliches Erleben und Verstehen bewusst in die Erziehung zu integrieren - Erleben, Erinnern, Erzählen!